Die Deutsche Brotkultur

Mit ca. 3.200 eingetragenen Brotsorten haben Innungsbäcker es geschafft: Die Deutsche Brotkultur wurde durch die nationale UNESCO-Kommission im Jahr 2014 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

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Bislang anerkannte Brotspezialitäten

Neuste Brotspezialität:

  • Roggenmischbrot
  • Ostfr.Schwarzbrot
  • Anno-Dazumal / Weizenbrot
  • Keltenbrot
  • Vollkorn-Mehrkornbrot

Das Brotregister als Bestandsaufnahme der deutschen Brotvielfalt

Das deutsche Brotregister ist das erste Archiv seiner Art. Handwerksbäcker, die Mitglied einer Innung sind, können online ihre Brotschöpfungen eintragen. Damit hat der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks ein wertvolles Instrument geschaffen, um die über Jahrhunderte gewachsene deutsche Brotlandschaft zu bewahren, als Kulturgut zu schützen und die Leistung der deutschen Bäcker gebührend zu würdigen. Das Brotregister drückt die Brotvielfalt erstmals in konkreten Zahlen aus und liefert dadurch ein solides Fundament für die Anerkennung des deutschen Kulturgutes Brot als immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO. Es wurden bereits über 3.200 Brotspezialitäten registriert.

Deutsche Brotvielfalt als immaterielles Kulturerbe

Ähnlich wie die französische Esskultur oder der argentinische Tango zählt das deutsche Bäckerhandwerk zur Vielfalt der lebendigen kulturellen Ausdrucksformen, die unmittelbar von menschlichem Können getragen werden, und erfüllt damit die wichtigste Voraussetzung, um von der UNESCO als Kulturerbe geschützt zu werden. Seit 2003 sind dem Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes bereits über 170 Staaten beigetreten. Damit ist es das erste völkerrechtlich verbindliche Instrument zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes. Der deutsche Beitritt erfolgte am 10. Juli 2013.

Als Innungsmitglied können auch Sie dabei sein!

Als Innungsbäcker haben Sie nach wie vor Gelegenheit, Ihre individuellen Brotkreationen registrieren zu lassen, um Teil des deutschen Brotregisters und des Kulturerbes zu werden. Dazu müssen Sie nicht Ihre Rezepte verraten, sondern nur Zutaten und Besonderheiten Ihrer Brotspezialität angeben. Das dauert nur wenige Augenblicke. Nach Eingabe der Daten können Sie sich Ihre Teilnehmerurkunde speichern oder ausdrucken.

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Beteiligen Sie sich am Kulturerbe der Deutschen Brotkultur und tragen Sie Ihre Brotsorten in das Brotregister ein.

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